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Bund/Länder-Kooperation bei der Förderung von Kinderwunschbehandlungen

Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch entscheiden sich für eine künstliche Befruchtung. Der Bundesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, betroffene Paare umfassend und nachhaltig zu unterstützen. Im Rahmen der Bundesinitiative „Hilfe und Unterstützung bei ungewollter Kinderlosigkeit“ stellt der Bund auch finanzielle Hilfen für Kinderwunschbehandlungen bereit.

Grundlage dieser Unterstützung ist die Bundesrichtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion1 . Mit dieser Richtlinie stellt der Bund seit dem 01.04.2012 ungewollt kinderlosen Ehepaaren und seit dem 07.01.2016 auch Paaren, die in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben, Zuschüsse bei Kinderwunschbehandlungen (reproduktionsmedizinischen Behandlungen) zur Verfügung.

Die Zuwendungen ergänzen bei Ehepaaren die Leistungen der Krankenversicherung und reduzieren damit den Eigenanteil bzw. die Selbstkosten aller Paare an den entstandenen Behandlungskosten.

Die Gewährung der Zuwendungen durch den Bund setzt voraus, dass die jeweiligen Bundesländer, in welchen die betroffenen Paare ihren Hauptwohnsitz haben, ebenfalls eigene Landesprogramme zur Förderung von Kinderwunschbehandlungen unterhalten und eine Kooperation mit dem Bund eingehen.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) ist vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Umsetzung der Bundesrichtlinie zur assistierten Reproduktion hinsichtlich der kooperierenden Bundesländer beauftragt worden.

Kontakt

Telefon: 0221 3673-0


Postanschrift:
Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben
Referat 405
- Nationale Förderungen I -
50964 Köln


Besucheranschrift:
An den Gelenkbogenhallen 2-6
50679 Köln

Weitergehende Informationen über das Bundesprogramm  sind im Internet auf der BMFSFJ-Seite www.informationsportal-kinderwunsch.de zu finden.

Dort  befindet sich auch eine Auflistung der Bundesländer mit eigenen Förderprogrammen und deren Kontaktdaten.

Ihren Antrag auf die Bundesförderung können betroffene Paare bei der zuständigen Landesbehörde bzw. Landeseinrichtung ihres kooperierenden Bundeslandes stellen, da die Landes- und Bundesförderung von diesen Einrichtungen zusammen bewilligt wird.

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1Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion vom 29.03.2012, zuletzt geändert am 23.12.2015.