Bundesprogramm "Menschen stärken Menschen"

Gesellschaftliches Engagement ist Ausdruck einer lebendigen Zivilgesellschaft und einer funktionierenden Demokratie.

Es ist vielfältig, findet immer neue Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen und trägt dazu bei, kollektive Herausforderungen zu bestehen, Gräben zu überwinden, Verständnis füreinander zu entwickeln und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Mit dem Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend bereits seit Anfang 2016 bürgerschaftliches Engagement in Form von Patenschaften.

Während der Schwerpunkt zunächst auf der Stiftung von Patenschaften zwischen hier lebenden und geflüchteten Menschen lag, wurde das Patenschaftsprogramm, aufbauend auf den erzielten Erfolgen, Ende 2018 um neue Zielgruppen erweitert.

Mit „Chancenpatenschaften“ werden die bereits etablierten Strukturen genutzt und auf andere Zielgruppen übertragen. Mithilfe von bürgerschaftlichem Engagement sollen zusätzlich zu den Geflüchteten auch diejenigen Menschen unterstützt werden, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote schwierig zu erreichen sind. Ziel des Programms ist es, auch diese Menschen in die Gemeinschaft zu integrieren und ihnen die Möglichkeit zu gleichberechtigter Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu bieten.

Inzwischen partizipieren 30 zivilgesellschaftliche Träger (Stiftungen, Wohlfahrtsverbände, etc.) und sechs Mehrgenerationenhäuser an dem Patenschaftsprogramm „Menschen stärken Menschen“. Sie koordinieren und unterstützen die Arbeit von rund 600 lokalen Strukturen. Seit Beginn des Programms Anfang 2016 konnten insgesamt bereits über 89.000 Patenschaften (Stand September 2019) gestiftet und ein systematischer Wissenstransfer zwischen den Programmträgern etabliert werden.

Das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben betreut das Programm administrativ, sowohl fachlich als auch finanztechnisch. Der Servicegedanke gegenüber den Trägern des Programms prägt dabei das Selbstverständnis der täglichen Arbeit.

Weitere Details zum Bundesprogramm finden Sie auf der Webseite des BMFSFJ.

Kontakt

Telefon: 0221 3673-4614


Postanschrift:
Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben
Referat 406 - Servicestelle Engagementpolitik
50964 Köln


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Von-Gablenz-Str. 2-6
50679 Köln