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Ausschuss für Mutterschutz (Geschäftsstelle)

Das Mutterschutzgesetz wurde 2018 grundlegend geändert. Das Gesetz schützt die Gesundheit der Frau und ihres Kindes am Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit. Des Weiteren ermöglicht das Gesetz der Frau, ihre Beschäftigung oder sonstige Tätigkeit in dieser Zeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen und wirkt Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit entgegen.

Aufgabe des Ausschusses für Mutterschutz (AfMu) ist es, praxisgerechte Regeln zu entwickeln, die es Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern erleichtern, bei der Umsetzung des Mutterschutzes den jeweils aktuellen Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. Unter anderem gehört es zu den Aufgaben des Ausschusses, Art, Ausmaß und Dauer einer möglichen unverantwortbaren Gefährdung einer schwangeren oder stillenden Frau und ihres Kindes am Arbeitsplatz zu ermitteln. Der AfMu arbeitet eng mit den arbeitsschutzrechtlichen Ausschüssen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) zusammen.

Die Mitglieder wurden 2018 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung  berufen.

Die Geschäfte des Ausschusses für Mutterschutz werden von der Geschäftsstelle im Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben geführt. Die Geschäftsstelle unterstützt den AfMu sowohl organisatorisch als auch fachlich.

Alle weiterführenden Informationen über den Ausschuss und Informationen zum Mutterschutz finden Sie auf dieser Seite mit Downloadbereich.

Aktuell hat ein Ad-Hoc-Arbeitskreis mit Expertinnen und Experten des AfMu ein Informationspapier zu Mutterschutz und SARS-CoV-2 mit einem separaten FAQ-Bereich entwickelt. Es trägt fachwissenschaftliche und rechtliche Bewertungen zusammen, um zu einer möglichst bundeseinheitlichen Entscheidungsgrundlage beizutragen.

 

 

 

Kontakt

Bei Fragen zum Ausschuss:
Telefon: 0221 3673-2000


Bei persönlichen Fragen zum Mutterschutz:
Servicetelefon: 030 201 791 30
Anfrage über das Kontaktformular


Postanschrift:
Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben
- Geschäftsstelle Ausschuss für Mutterschutz -
50964 Köln


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Von-Gablenz-Str. 2-6
50679 Köln