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erschienen am: 05.09.2016

Themendienst - Ausgabe 3 | Der Bundesfreiwilligendienst ist für die Freiwilligen da

Der Bundesfreiwilligendienst ist für die Freiwilligen da

Gastbeitrag von Ingo Weiss, Vorsitzender der Deutschen Sportjugend

Wenn Nike Lorenz in Rio ihren Hockeyschläger schwingt oder Pauline Schäfer ebendort „ihren“ Schäfer-Salto steht, dann repräsentieren beide den Bundesfreiwilligendienst im Sport bei den Olympischen Spielen. Sie sind ebenso Vorbilder wie die Menschen mit Fluchterfahrung, die seit Jahresbeginn verstärkt ihren BFD in Sportvereinen ableisten und damit einen Teil der Hilfe zurückgeben können, die sie auch durch den Sport erfahren haben.

Als der Bundesfreiwilligendienst vor fünf Jahren eingerichtet wurde, war der Sport – nach sehr guten Erfahrungen mit dem Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) sowie dem Zivildienst im Sport – sofort mit am Start. Mittlerweile sind, über mehrere Zentralstellen verteilt, mehr als 1.000 Bundesfreiwilligendienstleistende im Sport aktiv. In den allermeisten Fällen ist es der Einsatz in der Kinder- und Jugendarbeit des Sportvereins, der ältere und jüngere Freiwillige für das Bildungs- und Orientierungsjahr begeistert.

Die Vereine stellen mit fast 27,3 Millionen Mitgliedern nach wie vor die Keimzelle des gemeinnützig organisierten Sports in Deutschland dar und sind zusammen einer der größten Akteure der Zivilgesellschaft. Um das ehrenamtlich getragene System zu unterstützen, leisten die BFD-Freiwilligen einen unverzichtbaren Beitrag: Sie betreuen Kinder und Jugendliche, leiten Übungsstunden,
unterstützen Kooperationen mit Schulen und Kindergärten und fassen überall dort mit an, wo Hilfe gebraucht wird. Andere Freiwillige unterstützen die Verbandsarbeit oder das technische Management der Vereine.

Hier können Sie den vollständigen Themendienst herunterladen - PDF, 2 MB.

Pressekontakt

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Pressestelle
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