Seit 15 Jahren unterstützen Menschen im Bundesfreiwilligendienst (BFD) unser Gemeinwohl. Ob Versorgung älterer Menschen, Vogelschutz im Wattenmeer, vor und hinter der Bühne im Theater mitgestalten oder handfestes Zupacken bei der Feuerwehr – der Bundesfreiwilligendienst bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, sich für andere einzusetzen und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
„Der Bundesfreiwilligendienst steht seit 15 Jahren für gelebten gesellschaftlichen Zusammenhalt, für Vielfalt und Solidarität“, betont Martina Hannak, Präsidentin des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA): „Mit ihrem Engagement entscheiden Bundesfreiwillige sich dafür, Zeit zu schenken – für andere, für die Gesellschaft, für unser Miteinander. Ich danke allen Bundesfreiwilligen, die jeden Tag mit ihrem gesellschaftlichen Beitrag so vieles möglich machen."
Seit der Einführung am 01. Juli 2011 haben sich rund 650.000 Menschen bundesweit im Bundesfreiwilligendienst in gemeinwohlorientierten Einrichtungen engagiert. Jährlich bringen sich derzeit rund 35.000 Bundesfreiwillige aktiv ein im Zivil- und Katastrophenschutz, in sozialen, ökologischen, kulturellen und sportlichen Bereichen. Der BFD ist eine Bildungs- und Orientierungszeit und eröffnet Chancen für die persönliche Entwicklung. Im Sinne des lebenslangen Lernens festigen und vertiefen Freiwillige aller Altersklassen ihre persönlichen Kompetenzen und bringen sich mit ihren eigenen Erfahrungen ein.
Der BFD fördert eine freie und gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft – und leistet einen wichtigen Beitrag zur Demokratieförderung.
Ein Bundesfreiwilligendienst kann zwischen 6 und 18 Monaten absolviert werden und steht Menschen nach Erfüllung der Vollzeitschulpflicht offen.
Weiterführende Informationen zum Bundesfreiwilligendienst unter:
www.bundesfreiwilligendienst.de
Infoblatt mit Daten zu 15 Jahren BFD unter:
http://www.bundesfreiwilligendienst.de/Infoblatt_15_Jahre_BFD