Navigation und Service

Ausschuss für Mutterschutz (Geschäftsstelle)

Das Mutterschutzgesetz wurde zum 01.01.2018 grundlegend geändert. Das Gesetz schützt die Gesundheit der Frau und ihres Kindes am Arbeits-, Ausbildungs- und Studienplatz während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit. Desweiteren ermöglicht das Gesetz der Frau, ihre Beschäftigung oder sonstige Tätigkeit in dieser Zeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen und wirkt Benachteiligungen während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit entgegen.

Der neue Ausschuss für Mutterschutz soll praxisgerechte Regeln entwickeln, die es Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern erleichtern, bei der Umsetzung des Mutterschutzes den jeweils aktuellen Stand der Technik, Arbeitsmedizin und Hygiene sowie sonstige gesicherte wissenschaftliche Erkenntnisse zu berücksichtigen. Unter anderem gehört es zu den Aufgaben des Ausschusses, Art, Ausmaß und Dauer einer möglichen unverantwortbaren Gefährdung einer schwangeren oder stillenden Frau und ihres Kindes am Arbeitsplatz zu ermitteln.

Juliane Seifert mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Mutterschutz, Dr. Uta Ochmann, und ehrenamtlichen Mitgliedern © BMFSFJ
© BMFSFJ

Dem Ausschuss gehören 15 ehrenamtliche Mitglieder an, die  die öffentlichen und privaten Arbeitgeber, die Ausbildungsstellen,  die Gewerkschaften,  die Studierendenvertretungen,  die Landesbehörden und insbesondere auch die Wissenschaft vertreten.

Die Geschäfte des Ausschusses für Mutterschutz werden von der Geschäftsstelle geführt, die beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben angesiedelt ist. Die Geschäftsstelle unterstützt den Ausschuss für Mutterschutz sowohl organisatorisch als auch fachlich.

Die Mitglieder wurden am 3. Juli 2018 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales, dem Bundesministerium für Gesundheit und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung berufen.

Anlässlich der feierlichen Auftaktveranstaltung zur Konstituierung des Ausschusses für Mutterschutz präsentierte Frau Professorin Dr. Katja Nebe von der Universität Halle-Wittenberg, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats für Familienfragen beim Bundesfamilienministerium Ihren Vortrag zum Thema „Sichere und gute Arbeit für Frauen“ und Frau Marianne Weg, langjährige Abteilungsleiterin für Arbeitsschutz in Hessen, ihren Vortrag „Der Ausschuss für Mutterschutz – Impulsgeber für den Mutterschutz“.

Einen Beitrag zur Reform des Mutterschutzes mit weiterführenden Informationen sowie ein Interview mit der Vorsitzenden des Ausschusses für Mutterschutz Frau Dr. Ochmann finden Sie auf der Website der Bundesarbeitsgemeinschaft für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (www.basi.de).

Leitfäden zum Mutterschutz (Aus Sicht der Arbeitnehmerin und des Arbeitgebers) finden Sie auf der Seite des BMFSFJ

Kontaktdaten

Bei Fragen zum Ausschuss:
Telefon: 0221 3673-2000
E-Mail: Gst-Mutterschutz[at] bafza.bund.de

Bei persönlichen Fragen zum Mutterschutz:
Servicetelefon: 030 201 791 30
Anfrage über das Kontakt- formular

Postanschrift

Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben
- Geschäftsstelle Ausschuss für Mutterschutz -
50964 Köln

Besucheranschrift

Von-Gablenz-Str. 2-6
50679 Köln