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Unfall und Zivildienstbeschädigung

Als Zivildienstleistender mussten Sie dem Bundesamt jeden Unfall und jede unfallbedingte Erkrankung unverzüglich melden. Die Unfallanzeige steht noch als Download bereit.

Die Unfallanzeige ist dem Bundesamt zu übersenden bei einem Unfall

  • während dienstlicher Tätigkeiten,
  • auf dem Weg zur oder von der Dienststelle,
  • in der Freizeit (auch Sportunfälle und Unfälle im Haushalt),
  • während der Ausübung einer Nebentätigkeit oder
  • der vor dem Zivildienst geschehen ist, wenn im Zivildienst ärztliche oder therapeutische Behandlungen notwendig waren.

Die Angaben zum Unfall dienen zur Klärung des Sachverhaltes. Weiterhin wird aufgrund der Angaben geprüft, ob gegen eine andere Person oder eine Versicherung Ersatzansprüche für die der Heilfürsorge entstandenen Kosten geltend gemacht werden können. Aufgrund der Unfallanzeige wird weiterhin geprüft, ob möglicherweise eine Zivildienstbeschädigung vorliegen kann. Die Unfallanzeige ist daher so vollständig und gewissenhaft wie möglich zu erstellen.

Eine gesundheitliche Schädigung kann eine Zivildienstbeschädigung sein, die herbeigeführt wurde durch

  • eine Dienstverrichtung,
  • einen während der Ausübung des Zivildienstes erlittenen Unfall und bestimmte Wegeunfälle,
  • ein dem Zivildienst eigentümliches Verhältnis oder
  • einen Angriff auf den Zivildienstleistenden wegen seiner Zugehörigkeit zum Zivildienst.

Dies können gesundheitliche Schädigungen physischer oder psychischer Natur sein, die zu einer vorübergehenden oder dauernden Minderung der Erwerbsfähigkeit führen.

Für die Zeit nach dem Zivildienst ist der Antrag auf Anerkennung einer Zivildienstbeschädigung und Gewährung auf Versorgung bei dem für Ihren Hauptwohnsitz zuständigen Versorgungsamt zu stellen.

Ihre Ansprechperson

Olaf Ortmann
Telefon: 0221 3673-1412
E-Mail: Olaf.Ortmann[at]bafza.bund.de

Postanschrift

Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben
50964 Köln

Besucheranschrift

Sibille-Hartmann-Straße 2-8
50969 Köln