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Geschäftsstelle des Fonds Heimerziehung

Zum 01.01.2012 wurde der Fonds „ Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1949 bis 1975“ und zum 01.07.2012 der Fonds „Heimerziehung in der DDR in den Jahren 1949 bis 1990“ eingerichtet.

Die Angebote der Fonds richten sich an Personen, die als Kinder oder Jugendliche

  • in der Zeit von 1949 bis 1975 in einem westdeutschen Heim oder in der Zeit von 1949 bis 1990 in einem Heim in der DDR untergebracht waren,
  • zum Zwecke der öffentlichen Erziehung eingewiesen wurden und
  • denen während der Heimunterbringung in diesem Zeitraum Unrecht und Leid zugefügt wurden.

Voraussetzung ist, dass heute noch Folgeschäden wie etwa Traumatisierungen oder ein sonstiger Hilfebedarf aufgrund von in der damaligen Heimerziehung entstandenen Beeinträchtigungen bestehen und diese nicht über die bestehenden Hilfe- und Versicherungssysteme abgedeckt werden können.

Falls es wegen seinerzeit nicht gezahlter Versicherungsbeiträge zu einer Minderung von Rentenansprüchen gekommen ist, soll ein Ausgleich gezahlt werden.

Zudem soll eine Aufarbeitung der Heimerziehung verbunden mit Schlussfolgerungen für die heutige und zukünftige Praxis sowohl durch öffentliche Veranstaltungen als auch durch wissenschaftliche Expertisen vorgenommen werden.

Für die Inanspruchnahme der Leistungen war eine fristgerechte Registrierung in der zuständigen Anlauf- und Beratungsstelle erforderlich. Für den Fonds „Heimerziehung in der DDR„ ist die Anmeldefrist am 30.09.2014 und für den Fonds „Heimerziehung West“ am 31.12.2014 abgelaufen.

Für die Verwaltung der Fonds wurde beim Bundesamt eine Geschäftsstelle eingerichtet.

In der Geschäftsstelle werden die von den regionalen Anlauf- und Beratungsstellen geschlossenen Vereinbarungen auf Schlüssigkeit und gleichmäßige Mittelvergabe sowie Zahlungsbelege zu den vereinbarten Hilfebedarfen geprüft und  ausgezahlt. Weitere Aufgaben sind die Begleitung der Lenkungsausschüsse sowie das Finanzmanagement beider Fonds. Ebenso gehören die Berichtserstattung sowie die Öffentlichkeitsarbeit zu den Tätigkeiten der Geschäftsstelle.

Die Geschäftsstelle ist  ebenfalls Ansprechpartnerin der Anlauf- und Beratungsstellen der Länder bei Verfahrensfragen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.fonds-heimerziehung.de.

Logo Fonds Heimerziehung

Kontaktdaten

Telefon: 0221 3673-0
E-Mail: info[at]
fonds-heimerziehung.de

Postanschrift

Bundesamt für Familie und
zivilgesellschaftliche Aufgaben
Referat 306 - Geschäftsstelle des Fonds Heimerziehung
50964 Köln

Besucheranschrift

Sibille-Hartmann-Straße 2-8
50969 Köln